Zarische Truppen, Krasnaja Poljana, 21.5.1864

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Montag, 15. Dezember 2014

Rainer Rothfuß goes Querfront: Tübinger Ringvorlesung "Clash of Civilizations" bedient antiukrainische Propaganda, rechtsesoterische Verschwörungstheorien und Islamophobie

Betr.: Vortrag von Daniele Ganser am 15.12. 2014 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Für den 15.12.2014 ist im Rahmen der Studium Generale-Ringvorlesung „Clash of Civilizations“ an der Universität Tübingen ein Vortrag von Dr. Daniele Ganser vorgesehen. Laut Programmheft wird der Vortrag des Schweizer Historikers zum Thema „Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der „Clash of Civilizations“: Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss erfolgen (1). 
 
Der Referent, dem die Universität Tübingen hiermit ein Podium bietet, darf als problematisch angesehen werden. In seiner Schweizer Heimat gilt Daniele Ganser schon seit längerer Zeit als unseriös arbeitender Verschwörungsideologe (2). Gerade der Rahmen einer Studium Generale-Veranstaltung dürfte sehr wenig geeignet sein, eine kritische Auseinandersetzung mit den von Dr. Daniele Ganser vertretenen Thesen zu befördern. Vielmehr eröffnet gerade diese offene Veranstaltungsform Truther-Kreisen die Gelegenheit, über eine angesehene akademische Institution bisher randständiges Gedankengut in die gesellschaftliche Mitte hinein zu tragen. Zum Vergleich: Die ETH Zürich, an der Daniele Ganser tätig war, hat sich bereits im Jahr 2006 von ihrem Mitarbeiter distanziert (3). Ausgehend von dieser Problematik wirft sich zudem die Frage auf, inwiefern denn die Gesamtkonzeption der Vortragsreihe überhaupt vertretbar ist, sowohl in Bezug auf das rein Fachliche als auch hinsichtlich wissenschaftsethischer Standpunkte.


Lassen Sie mich meine eigene Kritik an Daniele Ganser und dessen intellektueller Vorgehensweise, hier auf das Wesentliche reduziert, in 5 Punkten vortragen:

1. Daniele Ganser bedient sich generell stark verkürzender, verschwörungsideologischer Argumentationsweisen, die aus akademischer Sicht kaum tragbar sein dürften. Die fraglichen Deutungsschemata bleiben nicht auf „9/11“ als vermeintliches Problemthema beschränkt, sondern werden von ihm durchaus auch auf andere Zusammenhänge angewandt. Bereits für sein Buch „NATO's Secret Armies“ war Daniele Ganser dahingehend kritisiert worden, daß er grotesk überzeichne (4) und es insbesondere versäume, das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure und Handlungsebenen zu beleuchten (5). Eine sorgfältigere Lektüre zeigt, daß verschwörungstheoretische Argumentationsweisen in dieser Studie bereits angelegt waren. In seinem Fazit setzt Ganser so den „verdeckten Krieg“, den die CIA in Westeuropa geführt habe, mit der Beschränkung der Souveränität der Ostblockstaaten im Zuge der Breschnew-Doktrin gleich und spricht explizit davon, daß die Gladio-Strukturen als „Zwangsjacke“ für demokratische Bestrebungen innerhalb Westeuropas gedient hätten (6). Jüngst hat Daniele Ganser in einem Interview mit den wenig seriösen „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ diese Thesen weiter zugespitzt und suggeriert, Deutschland sei immer noch ein von den USA besetztes Land (7).

2. Ganser bewegt sich mit seiner Vortragstätigkeit und Pressearbeit in einem rechtspopulistischen bis rechtsesoterischen Umfeld, das seine verschwörungstheoretischen Inhalte und politischen Positionen begeistert aufnimmt. Ganser ist mittlerweile zum Shooting Star einer grenzüberschreitenden Querfront-Szene geworden und wird in den entsprechenden subkulturellen Zusammenhängen als intellektueller Vorreiter gehandelt. Kontakte bestehen insbesondere zu Jürgen Elsässer („Compact“), zu KenFM, Alpenparlament.TV, Nuoviso und anderen, ähnlich gearteten „Alternativmedien“, deren vollständige Auflistung hier den Rahmen sprengen dürfte. Rezipiert wird Daniele Ganser insbesondere auch im Rahmen der neurechten Montagsmahnwachen/ Friedensbewegung 2014 (8).
 
Zur Illustration des Umfeldes, in das sich Daniele Ganser immer wieder begibt, sei hier Michael Vogts „Quer-Denken.TV-Kongreß“ vom 22.11.2014 genannt. Ganser hat dort referiert neben einschlägig bekannten (Pseudo-)Wissenschaftlern und Verschwörungstheoretikern wie Andreas Clauss, Konstantin Meyl, Andreas Popp, Dr. Franz Hörmann, Peter Feist und Gerhard Wisnewski (9). Zugegen war auch die Band „Die Bandbreite“. Diese beruft sich explizit auf Daniele Ganser als einen ihrer Ideengeber und spielt mit Songs wie „Unter falscher Flagge“ und „Die Mafia“ auf dessen Gladio- und 9/11-Thesen an; das Stück „Selbst gemacht“ klingt gar wie die Rap-Fassung eines Ganser-Vortrags (10). Eines der neuesten Produkte dieser Band vom Oktober 2014 trägt den Titel „Danke für das Monster“, es berichtet von der schweren Kindheit eines gewissen Adolf und wie das britische und amerikanische Finanzkapital diesem dann später zur Macht verholfen hätten (11). Daniele Ganser hat sich auf dem Quer-Denken.TV-Kongreß gemeinsam mit Leadsänger „Wojna“ fotografieren lassen, nach einer Abgrenzung oder gar einem Einspruch gegen die Vereinnahmung seiner wissenschaftlichen Arbeit sieht dies nicht aus (12).


3. Daniele Ganser läßt sich bereits seit mehreren Jahren in die Medienstrategien der russischen Regierung und/oder neoeurasischer Querfront-Netzwerke einbinden. Die russische Übersetzung von „NATO-Geheimarmeen“ ist beim Moskauer Institut INVISSIN verlegt und wurde dort auch unter Teilnahme von Daniele Ganser auf einer Konferenz vorgestellt (13). Institutsleiterin Veronika Krasheninnikova steht in Kontakt mit Michail Leontyev, einem der führendenden Köpfe in Alexander Dugins neoeurasischer Bewegung. Gemeinsam haben sie im Jahr 2009 einen Film zur Diskreditierung ukrainischer Reform- und Demokratiebewegungen geschaffen: "Orangefarbene Kinder des Dritten Reiches" (14) erklärt, in der Ukraine seien verdeckt die Nachkommen der alten Nationalsozialisten zu Gange. Diese hätten ihre Niederlage in der Ukraine während des 2. Weltkrieges nie verkraftet, nun sähen sie dank westlicher Unterstützung eine Chance auf Revanche und würden auf die Vollendung alter nationalsozialistischer Herrschaftspläne sinnen.
  
Gladio-Strukturen nehmen in diesem propagandistischen Diskurs eine wichtige Scharnierfunktion ein. Tatsächlich wird Daniele Ganser in RT-Berichten wie „US plans 'first strike' on Russiazitiert oder in „NATO's 'Gladio' army in Ukraine“ (im Verein mit Stephen Lendman und Ex-LaRouchie F. William Engdahl) als Experte befragt, um eine Verbindung zu suggerieren zwischen dem Rückgriff auf Altnazis beim Aufbau von Stay Behind-Strukturen und aktueller verdeckter Kriegsführung des Westens (d.h. der USA) über False-Flag Operationen in der Ukraine (15). Auf 4thmedia, Ableger von The April Media/Anti-CNN, Kooperationspartner von „globalresearch“ und somit eine Art asiatisches Pendant zu RT (16), beruft man sich sogar auf Daniele Gansers Auftritte bei RT um zu behaupten, der Schweizer Historiker habe vergeblich vor dem nun in der Ukraine stattfindenden Genozid gewarnt (17). Laut einer aktuellen Studie des russisch-amerikanischen Think Tanks „Institute of Modern Russia“ wurde die Behauptung, in der Ukraine drohe ein Genozid an der russischen Bevölkerung, zuerst über eine verschwörungstheoretische Seite verbreitet und dann von RT aufgegriffen; das Vorgehen erinnere stark an klassische „dezinformatsiya“ des KGB, so die Experten (18).


4. Daniele Ganser hat einen Aufsatz in „The Dual State: Parapolitics, Carl Schmitt and the National Security Complex“ publiziert (19). Der Sammelband beruht auf dem Konzept der „deep politics“ von Peter Dale Scott, seinerseits verschwörungstheoretischer Autor bei u.a. INVISSIN und „globalresearch“ (20). Herausgeber Eric Wilson beschreibt den nationalsozialistischen Philosophen und Staatsrechtler Carl Schmitt in seinem einleitenden Kapitel als geradezu visionären Wegweiser aus einem "kollektiven falschen Bewußtsein" bzw. der "endlosen Krise des Falschen". Der politische Liberalismus wird als Simulacrum beschrieben, klandestine Terroraktivitäten im Rahmen einer Strategie der Spannung, durchgeführt von subterranen, parapolitischen Akteuren und Netzwerken, seien neben den öffentlichen, juristischen und rationalen Staatsstrukturen integraler Bestandteil des westlichen Staatswesens (21). 
 
Der Sammelband hat noch mehr an Merkwürdigkeiten zu bieten, etwa den italienischen Politikwissenschaftler Guido Preparata. Von Preparata stammen u.a. die Publikationen „Conjuring Hitler. How Britain and America made the Third Reich“ (auf dem Cover passenderweise ein Adolf Hitler, der von Marionettenfäden gehalten wird) und „The Ideology of Tyranny: The Use of Neo-Gnostic Myth in American Politics“. In ersterer behauptet er, es gebe „weit Schlimmeres als den Nazismusund dies sei „die Hybris der angloamerikanischen Bruderschaften. In der Einleitung, die im englischen Original den Titel „The Eurasian Embrace“ trägt, konstatiert der Autor, das britische Empire habe Pläne für eine „gigantische Einkreisung der eurasischen Landmasse“ geschmiedet. Hauptziel der „titanischen Belagerung“ des „jungen deutschen Reiches“ sei „die Verhinderung eines Bündnisses zwischen Deutschland und Russland“ gewesen und Britannien habe eine „außerordentliche Kampagne zur Auseinanderreißung Eurasiens“ betrieben (22). Erschienen ist die deutsche Übersetzung dieses Werkes im rechten Perseus-Verlag. Mit dessen Verleger, dem Anthroposophen Thomas Meyer, steht wiederum auch Daniele Ganser in Kontakt, so hat Ganser Meyer Interviews für dessen Magazin „Der Europäer“ gegeben (23). Daß es sich hier nicht um einmalige, zufällige Berührungspunkte handelt, daß Daniele Ganser und Guido Preparata vielmehr in die gleichen diskursiven Netzwerke verwoben sind, wird weiterhin bestätigt dadurch, daß beide von dem „freischaffenden Finanzjournalisten“ Lars Schall in Form von Interviews und weiteren Bezugnahmen beworben werden (24). Daniele Ganser ordnet sich damit auch auf theoretischer Ebene in die Neue Rechte und ein von (neo-)eurasischem Denken geprägtes Umfeld ein.


5. Daniele Ganser steht einer Reihe rechtsgerichteter, teilweise auch gewaltbereiter Polit- und Psychosekten nahe, die zwar miteinander rivalisieren und in einzelnen Punkten auch gegenläufige Positionen einnehmen können, sich aber vielfach der gleichen oder ganz ähnlicher Mytheme und Codes bedienen. Diese fließen in subkulturelle Kontexte wie den der neurechten Montagsmahnwachen ein und verbinden sich dort zu übergreifenden Verschwörungsideologien. In direktem Kontakt stand Daniele Ganser – wie auch Jürgen Elsässer und weitere Personen aus dessen Umfeld - mit der VPM-Sekte; mit der amerikanischen Politsekte LaRouche hat Ganser offenbar sogar zwecks Quellenbeschaffung für seine Studie „NATO-Geheimarmeen“ kooperiert. Der Ron Paul-nahen, ursprünglich aus den USA stammenden Organisation „We Are Change“ hat Ganser immerhin ein ausführliches Video-Interview gegeben (25). Mit der Zeitgeist-Bewegung existieren inhaltliche Überschneidungen über die Association für Peak Oil Studies und deren Gründer Colin Campbell sowie über Michael C. Ruppert (26).
 
Eine herausragende Rolle scheint in jüngerer Zeit vor allem der Schweizer Sektenguru Ivo Sasek zu spielen. Ein beträchtlicher Teil der Redner bei Michael Vogts „Quer-Denken.TV-Kongreß“ ist bereits seit längerem mit Ivo Sasek vernetzt und Daniele Ganser mit ihnen. Ganser selbst ist am 26.7.2014 erstmalig auf Ivo Saseks sogenannter „AZK-Konferenz“ aufgetreten – im Verein mit Jürgen Elsässer, der zu „Der Krieg gegen Rußland“ referierte (27). Wesentliche Themen der von Ivo Sasek geführten Bewegung „Organische Christus-Generation“ und der von ihm gegründeten „Anti-Zensur-Koalition“ sind „Genderismus“ und „Frühsexualisierung“, „Germanische Neue Medizin“, Impfen, Medienmanipulation/ “Systempresse“, HAARP/Chemtrails, „Finanzkritik“, die HIV/Aids-“Lüge“ und 9/11-Verschwörungstheorien... Auf seiner AZK-Konferenzen sind verschiedentlich Holocaustleugner und Revisionisten aufgetreten (28). Ehefrau Anni Sasek steht einer sogenannten „Anti-Genozid-Partei“ vor, die davon phantasiert, daß eine globale Elite einen Genozid an der Christenheit plane und nach Weltherrschaft strebe (29). In Saseks Blättchen „Stimme und Gegenstimme“ taucht in einer Ausgabe vom Oktober 2014 auch der Topos vom „Genozid in der Ukraine“ wieder auf, es finden sich dort Artikel zu „Das Stillschweigen der Medien zum Völkermord in der Ostukraine“, „Ukraine: Massengräber mit exekutierten Zivilisten entdeckt“ sowie „Zweierlei Maßstäbe in der EU-Außenpolitik I: Genozid in der Ukraine“, letzteres ergänzt durch „Zweierlei Maßstäbe in der EU-Außenpolitik II: Genozid in Gaza“ (30).


Die Einladung an Daniele Ganser ist nicht versehentlich erfolgt, zumindest die verschwörungsideologische Argumentationsweise des Schweizer Historikers dürfte dem Organisator der Ringvorlesung nicht verborgen geblieben sein. Verantwortlich für „Clash of Civilizations“ zeichnet Prof. Dr. Rainer Rothfuß, der an der Universität Tübingen im Bereich „Humangeographie“ forscht und lehrt. Seine Facebook-Aktivitäten legen reges Zeugnis davon ab, daß Rothfuß selbst eine Vorliebe für rechtsesoterische Themen hegt. Besonders scheinen es ihm der dunkelrotbraune Kopp-Verlag und die von diesem verbreiteten Verschwörungstheorien angetan zu haben. So fragt er sich u.a., ob der Abschuß von MH 17 ein Angriff „unter falscher Flagge“ gewesen sei, mahnt mit Verweis auf KOPP Online und „Stimme Rußlands“ an, es sei „besser, auch der NATO/Obama nicht alles ungeprüft abzukaufen“ und erklärt zusätzlich: „In der “Kritischen Geopolitik” spielt immer die Frage “cui bono” “wem nützt es?” eine zentrale Rolle“ (31). Rothfuß interessiert sich ebenfalls für den KOPP Online-Artikel „In jedem Land, das die USA »befreit« haben, wird die Christenverfolgung schlimmer. Warum?“ (32) und sogar mit „New World Order“-Phantasien ist Rainer Rothfuß schon aufgefallen. Letzteres äußert sich in Bezugnahme auf den Kopp-Artikel „Brzeziński: »Von der Bevöllkerung getragener Widerstand« bringt Neue Weltordnung in Gefahr“, Rothfuß schreibt zum geteilten Link hinzu: „Arme "Elite" - kann uns aufmüpfige Bürger nicht mehr von oben herab (natürlich nur zu unserem Guten) manipulieren/regieren!!! […] Ähnliches scheint sich hier im Großen wie bei uns in Lindau im Kleinen abzuspielen.“. Auf den fragwürdigen Charakter des Kopp-Verlags hingewiesen schnappt er zurück: „Wieso, geben die auch die Schwäbische Zeitung heraus?“ (33).
     
Überhaupt stellt die Facebook-Seite des Geographie-Professors eine wahre Fundgrube an bizarren Querfront-Versatzstücken dar. Wie ein roter Faden zieht sich jedoch das Thema „Christenverfolgung“ durch seine Links und Kommentare. Rothfuß gibt einen Artikel von Politically Incorrect weiter, daß in Deutschland christliche „Asylanten“ von muslimischen „Mitasylanten“ häufig bedroht würden, PI selbst spricht von „Christenverfolgung“ (34). Einen Artikel von „Die Welt“ zur Lage der Christen in Syrien kommentiert Rothfuß mit den Worten: „Hoffentlich greift Russland ein und beendet den Völkermord gegen die nicht-sunnitischen Minderheiten...“ (35). Rothfuß hat allerdings auch noch Ausgefalleneres zu bieten, etwa den Film „Wir impfen nicht“. Dessen Regisseur Michael Leitner steht – Rainer Rothfuß mag sich dessen nicht im Klaren sein – dem Umfeld des Schweizer Sektengründers Ivo Sasek nahe (36). 
 
Auf der offiziellen Facebook-Seite der Lehrveranstaltung „Clash of Civilizations?“ tut sich ebenfalls Überraschendes auf. Der Betreiber das Impressum verrät: es ist Rothfuß selbst gibt sich offen politisch und beschränkt sich keineswegs auf nüchterne Veranstaltungshinweise. So bewirbt die Seite nicht nur die umstrittene Petition der Sechzig, dem interessierten Publikum wird auch Gelegenheit gegeben, die „Dämonisierung Putins/Russlands in westlichen Medien aus der Sicht von ''Russia Today'' zu betrachten (37). Verwiesen wird daneben auf Ron Pauls Kritik an der „Resolution des US-Kongresses als "Kriegspropaganda" und als eigentliche Kriegsvorbereitung gegen Russland“ (38). Für einen besonderen Höhepunkt muß aus Veranstaltersicht der Besuch des russischen Botschafters Wladimir Grinin gesorgt haben, der am 8.12.2014 in der Ringvorlesung zu „Wege in eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Ost und West: Die Perspektive Russlandsreferierte. Das Bildmaterial auf „Clash of Civilizations?“ zeigt ein ehrerbietiges Publikum bei Grinins Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. An vorderster Front mit dabei: Heike Hänsel, MdB von Die Linke. Passend dazu gibt die Facebook-Seite den Appell Grinins weiter, Deutschland solle „als souveräner Staat eine von den USA unabhängige außenpolitische Linie gegenüber Rußland [...] fahren“ und mit Rußand im „offenen Austausch“ bleiben (39).
   
Im realen Leben ist Rainer Rothfuß ebenfalls politisch engagiert. Im Jahr 2012 war er für die CSU zur Oberbürgermeisterwahl seines Wohnortes Lindau angetreten, hatte dann aber seine Kandidatur zurückgezogen und die Piratenpartei unterstützt (40). Aktuell lehnt sich Rothfuß eher an die AfD sowie an Figuren wie Ron Paul, Beatrix von Storch und große Überraschung – Vladimir Putin an (41). Besonders bringt sich Rothfuß in eine Frauenrechtsorganisation namens „Sabatina e.V.“ ein, für die er etwa am 7.12.2013 in Stuttgart als Redner aufgetreten ist. Der Verein widmet sich Themen wie „Christenverfolgung“, „Zwangsheirat“ und „Ehrenmord“ (42); durch die Hintertür betreibt man hier sogenannte Islamkritik. Beworben wird Sabatina e.V. von Politically Incorrect, zudem ist man mit Xavier Naidoo, dem neuen Troubadour der Reichsbürger-Bewegung, verbandelt (43). Der Internet-Account, von dem aus Rothfußs Demo-Rede ins Netz gestellt wurde, bietet daneben auch Videos zu „Gender-Erziehung“ und „Geburtenjihad“ an (44). 
 
Dieses wahrlich besondere gesellschaftliche Engagement fließt auch in Rainer Rothfußs universitäre Lehre ein. In seinem Einführungsvortrag zu „Clash of Civilizations?“ kommt Prof. Dr. Rainer Rothfuß auf die Organisation Christian Solidarity International (CSI) und Gunnar Wiebalck, den Geschäftsführer von CSI Deutschland, zu sprechen. Er schildert Wiebalcks langjähriges Wirken im Sudan als Erfolgsgeschichte internationaler Menschenrechtsarbeit (45). Davon, daß am Vorgehen von CSI schwerwiegende Kritik geäußert wird, erfahren die Zuhörer nichts; auch, daß CSI-Gründer Hansjürg Stückelberger mit seiner rechtsklerikalen Stiftung „Zukunft Schweiz“ mittlerweile gegen Muslime, „Gender und Gleichstellung“ sowie Anti-Aids-Kampagnen (Stichwort „Frühsexualisierung“!) zu Felde zieht, bleibt unerwähnt (46). Was ebenfalls fehlt, sind die Verbindungen Wiebalcks zum islamophoben PI („Politically Incorrect“): Als in München die Kleinpartei „Die Freiheit“ von freundlichen Menschen als „rechtspopulistisch“ bezeichnet – im Sommer 2013 aufgrund von aufdringlicher Agitation in öffentlichen Mißkredit geraten war, hatte sich Wiebalck schützend vor deren Vorsitzenden, den PI-Aktivisten Michael Stürzenberger geworfen (47). Aktuell findet Wiebalck offenbar Gefallen an Pegida (48). 
 
Wichtig ist Rothfuß in seiner Vorlesung jedoch, sich derjenigen Erklärungsansätze, die auf politische und ökonomische Dimensionen des Konfliktes in Nigeria abzielen, zu verwehren. In Nigeria werde ein Krieg gegen Christen geführt. Ob in der Weltsicht eines Prof. Dr. Rainer Rothfuß kein Platz für muslimische Opfer ist? Die einseitige Fokussierung des Tübinger Geographen gleicht dem Ansatz von CSI Deutschland, das sich zuvorderst darum sorgt, daß „die Christenheit in der islamischen Welt ausgelöscht“ werden könnte. Trost sucht man bei CSI in dem Fakt, daß Rußland, einst selbst ein Staat, der Christen drangsalierte, nun als „ Fürsprecher verfolgter Christen“ agiert und, wie kürzlich von CSI in einem Sondergespräch in Moskau abgeklärt, im Bedarfsfall den bedrohten „Glaubensgeschwistern“ international zur Hilfe eilt (49) .


Mit Konflikt- und Genozidforschung sowie deutsch-russischen Perspektiven hierauf habe ich an der Eberhard Karls Universität Tübingen meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. Ich war von 2004-2008 an einem sogenannten Sonderforschungsbereich mit dem Thema „Kriegserfahrungen“ (SFB 437) angestellt gewesen und hatte zu diesem Zweck ein Dissertationsprojekt zur Geschichte der russischen Kolonialisierung des Westkaukasus bewilligt bekommen. Davon, daß Mitte des 19. Jahrhunderts die Tscherkessen, eine an der östlichen Schwarzmeerküste heimische Bevölkerungsgruppe, einem Völkermord zum Opfer gefallen waren, wollte man jedoch in Tübingen nichts hören. Selbst die Terminologie von „Pogrom“ und „Säuberung“, die sich in meinem Falle auf Originalquellen stützen konnte, wurde als anstößig empfunden. Der Institutsleiter sah in den nordkaukasischen „Muslimen“ (dabei ist diese pauschale Zuschreibung an sich bereits falsch, der Nordkaukasus war ein synkretistischer Raum) ein Problem, welches die russischen Militärs und Verwaltungsleute auf die eine oder andere Weise zu bewältigen hatten. Seiner Meinung nach, öffentlich auf einer Konferenz verkündet, wurde dieses denn auch mit Erfolg gelöst. Beleg: im Westkaukasus sei die Lage heute nicht so unruhig wie im Osten, in Tschetschenien.
     
Eurozentrische Arroganz, Islamophobie, eine teils politisch bedingte privilegierte Behandlung russischer Befindlichkeiten, eine technokratische, am (vermeintlichen) Staatsnutzen orientierte Wissenschaftsauffassung plus ein allgemein eher nachlässiger Umgang mit nationalsozialistischen Traditionslinien dürften die Mischung gebildet haben, die hier den Blick verstellte. Anders kann ich mir die distanzlose Übernahme russischer militärstrategischer Perspektiven und das Hantieren mit überkommenen Klischees nicht erklären. Die Herren Tübingen Professoren wollten oder konnten die Tscherkessen nicht anders wahrnehmen denn als Objekt eines sicherheitspolitischen, kolonialistisch konnotierten Diskurses. Zu guter Letzt, nach allerlei Ausreden und Ausweichmanövern von mir mit der Frage bedrängt, was er denn gegen eine Betrachtung der westkaukasischen Kolonialgeschichte unter dem Blickwinkel genozidaler Gewalt habe, antwortete mein Doktorvater mir elliptisch, man müsse sich als Historiker eben nicht in politische Diskussionen einmischen. Meine Dissertation zum Abschluß zu bringen war mir in diesem Umfeld, das von einem teils unterschwelligen, teils offenen Rassismus gegenüber Nordkaukasiern, Osmanen und Türken geprägt war, sowie angesichts zunehmend diskriminierender Verhaltensweisen auch mir gegenüber, nicht möglich.

Zum Besseren gewendet hat sich die Situation an der Universität Tübingen offenbar nicht, ansonsten wäre der Charakter der Studium Generale Vortragsreihe „Clash of Civilizations“ mit ihrem Extraschuß Rechtsesoterik und Verschwörungsideologie wohl kaum unbemerkt und unkommentiert geblieben. Denn nicht nur die Ansätze Gansers und Rothfußs, auch diejenigen anderer Vortragender weisen einen tendentiösen Zuschnitt auf. Mit von der Partie ist etwa ein Prof. Dr. Egon Flaig, er hat am 10.11.2014 zu „Der Kampf um die Abschaffung der Sklaverei – ein kardinaler Konflikt zwischen Kulturenvorgetragen. Flaig ist ein deutscher Althistoriker, der gerne mal über den Tellerrand der eigenen Disziplin hinausblickt oder dies zumindest versucht. Anläßlich des Streites um die geschichtsrevisionistischen Thesen eines Ernst Nolte ist er mit polemischen Seitenhieben auf Jürgen Habermas aufgefallen. Habermas habe „keine Ahnung“ und bediene sich „journalistischer Tricks“. Dem Historiker Dan Diner, u.a. an der Hebräischen Universität Jerusalem tätig, bescheinigt Flaig eine „Sakralisierung der Schoa“ sowie eine „Sprache des moralischen Terrors“, allgemein beklagt er eine „pestartige Virulenz der Political Correctness und des Gutmenschentums“ (50) . 
      
Darauf angesprochen, ob er nicht beunruhigt sei angesichts der Zustimmung, die er (aufgrund eines geschichtsrevisionistischen Artikels) von rechtsextremer Seite erfahre, antwortete Egon Flaig gelassen (51): „Nein. Auch Linksextremisten fänden in dem Artikel zustimmungsfähige Elemente, sogar Islamisten täten das, wollten sie bloß. Warum? Weil die meisten vernünftigen Aussagen zustimmungsfähig sind für eine breite Skala politischer Strömungen.“ In anderer Hinsicht hat sich Flaig ebenfalls weit über seine ursprüngliche disziplinäre Beheimatung bei den Griechen und Römern hinausgewagt. Er schrieb u.a. eine „Weltgeschichte der Sklaverei“ (Erscheinungsjahr 2009), die in Form einer Fachrezension ein geradezu verheerendes Urteil traf. Problematisch sei u.a. seine einseitige Konzentration auf „islamische Sklaverei“ bei gleichzeitiger Vernachlässigung des transatlantischen Sklavenhandels, relevante Literatur und neuere Forschungsansätze habe er schlicht ignoriert (52). Ferner stammen aus Flaigs Feder diverse Zeitungsartikel zu den Themen „Expansion des Islam“, „Djihad“ und „Scharia“ (53).
 
Ein weiterer Referent, der sich dem „Problemfeld“ Islam widmet, ist der Tübinger Theologe und Politologe Prof. Dr. Andreas Hasenclever, er sprach am 20.10.2014 in der Ringvorlesung zu „Die Götter bleiben im Himmel – Zur Rolle von Religion in bewaffneten Konflikten”. Hasenclever ist im Tübinger Sonderforschungsbereich „Bedrohte Ordnungen“ (SFB 923) tätig (dem direkten Nachfolger „meines“ SFB) und hat dort als eines der frühesten Produkte dieses Projektes überhaupt im Verein mit der Landeszentrale für politische Bildung eine Broschüre zur Terrorismus- und Extremismusprävention herausgegeben (54). Hasenclever wirkt refektierter und in seinem Urteil fairer als etwa Flaig, jedoch ist auch bei ihm mitunter auch in Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Verfassungsschutz – das Augenmerk auf die „islamistische Szene“ gerichtet (55). Für Extremismen anderer Couleur scheint Hasenclever eher weniger einen Blick zu haben. Das Wiederaufwärmen von Samuel Huntingtons Thesen dürfte sich angesichts dieser Expertenriege bereits mehr oder weniger von selbst erledigt haben, ich verzichte denn auch auf weiterführende Kritik. Es ist, wohl samt einiger Ahnungsloser, ein wahrhaft eklektisches Grüppchen, das Rothfuß da zusammengetrommelt hat.


So also sieht sie nun aus, die reine, unpolitische wissenschaftliche Forschung und Lehre an einer der ältesten und renommiertesten Universitäten der Bundesrepublik. Gerade jetzt sollten auf geopolitischer Ebene erzeugte Machtverhältnisse neu durchdacht und damit Stimmen gehört werden, die sich bisher, angesichts der fortdauernden Vormachtstellung Rußlands im postsowjetischen Raum, nicht oder nur unzureichend bemerkbar machen konnten. Es käme dringendst darauf an, das jahrelang Versäumte aufzuholen, ukrainische, polnische, nordkaukasische Perspektiven einzubinden und gemeinsam die im Namen von Kolonialismus, Faschismus und Kommunismus verübten Verbrechen aufzuarbeiten. Konfliktprävention und demokratische Entwicklungen wären hiermit auf eine stabile Grundlage gestellt. Der Veranstalter von „Clash of Civilizations?“ sieht das allerdings offenbar anders und hofft, daß mit einem Ganser und einem Grinin „gewisse Feindbilder, die in unseren Medien über Rußland in den letzten Monaten konstruiert wurden, entzaubert werden“ (56). 
 
Letztendlich kann jedoch auch der mit Gänsefüßchen und Fragezeichen versehene Veranstaltungstitel bestenfalls notdürftig darüber hinwegtäuschen, daß hier, nicht zuletzt in Rückgriff auf das Schlagwort „Friedensforschung“ und unter dem Vorwand eines kritischen Abwägens der Thesen Huntingtons, Dualismus gepredigt und eine massive Feindbildproduktion betrieben wird. Anstatt eine intellektuelle Dekolonialisierung einzuleiten, treibt bei Rothfuß inklusive des Rückgriffs auf eine missionarische Gestik, die Urgroßmutters Mottenkiste entstammen könnte, die Eurozentrik seltsame Blüten. Was ihn mit einem Daniele Ganser trotz deutlich sichtbarer Unterschiede eint ist neben dem Faible für amerikazentrische Verschwörungstheorien offenbar das Setzen auf Putin als multiversalem Retter. Über „Clash of Civilizations?“ mischen sich rechtsklerikale Islamophobie, Geschichtsrevisionismus und autoritäre, teils sektenhafte Gesellschaftsentwürfe mit linksradikalem Antisemitismus, regressiver Kaptialismuskritik und einem merkwürdig bipolar verstandenen „Antiimperialismus“. Was hier zumindest streckenweise stattfindet ist kein auf Logik fußender offener Austausch, sondern der Dialog eines Sammelsuriums an Feindbildern, des Hasses und des ressentimentbasierten Wahns. 
 
Als akademischen „Pluralismus“ kann man diese rechtsesoterischen Abwege beileibe nicht mehr bezeichnen. Wohin führt es, wenn Querfrontler, Rechtsesoteriker und Geschichtsrevisionisten nun ihre ganz eigenen Definitionen von „Krieg“, „Frieden“ und „Genozid" dem akademische Feld zu oktroyieren suchen, wenn von ganz links und ziemlich rechts gemeinsam Druck gegen „Totalitarismushetze“ ausgeübt wird? Bleibt da noch Platz für ernsthafte Forschung zu kriegerischen Konflikten, genozidaler Gewalt und die Suche nach Gegenmaßnahmen? Muß man sich Sorgen machen, daß KOPP online, Politically Incorrect und Russia Today aka deren Inhalte sich demnächst noch weiter in Lehrveranstaltungen sowie Forschungsinhalte einschleichen werden? Abzuwarten und die weiteren Entwicklungen auf sich zukommen zu lassen dürfte angesichts der bereits jetzt existenten politischen und gesellschaftlichen Schieflagen eine heikle Herangehensweise sein.


                                                                                                                 Irma Kreiten, 14.12.2014


                   Der russische Botschafter Wladimir Grinin in Tübingen



Anmerkungen:
(2) Philipp Gut, „9/11. Glaubensbrüder“, Die Weltwoche, Ausgabe 37/2006, online unter http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2006-37/artikel-2006-37-glaubensbrueder.html
(3) Christian Maurer/Andrea Bleicher, „ETH und Uni gehen auf Distanz zu Verschwörungstheoretiker“, SonntagsZeitung, 17.9.2006, Online-Kopie unter: https://www.flickr.com/photos/patsch/245535515/sizes/l/
(4) Daniele Ganser, „NATO's Secret Armies. Operation Gladio and terrorism in Western Europe“, London/ New Work 2005; Gregor Schöllgen, „Gladiatoren im Kalten Krieg“, FAZ, 25.4.2009, http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/gladiatoren-im-kalten-krieg-1785906.html
(5) Peer Henrik Hansen, „Daniele Ganser. NATO’s Secret Armies: Operation Gladio and Terrorism in Western Europe (Review)“, Journal of Intelligence History, Vol. 5/1 (2005), S. 110-113
(6) Daniele Ganser: „NATO's Secret Armies: Operation Gladio and Terrorism in Western Europe“, London/New York 2005, S. 246
(7) „Nato-Experte: USA wollen militärische Kontrolle der Ukraine“, Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 14.7.2014, http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/14/nato-experte-aus-sicht-der-usa-ist-deutschland-ein-besetztes-land/; Stichwort „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ auf psiram: https://www.psiram.com/ge/index.php/Deutsche_Wirtschafts_Nachrichten
(8) Siehe etwa die „Zeitung“ der Mahnwache Hamburg, die einen langen Artikel des dänischen Revisionisten Tommy Hansen und Gregg Vardy zu Daniele Ganser weiterveröffentlicht hat: http://www.mahnwache-hamburg.de/wp-content/uploads/2014/09/free21_-_oilwars_high_0.pdf, oder das Interview, daß Daniele Ganser jüngst mit der Gestalterin eines Art Mahnwachen-Fanzines geführt hat: http://kiosk.kristinherbig.de/meine-meinung/30254128 bzw. http://www.danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Interviews/Zeitungsinterviews/MEINE_MEINUNG_-_TATSACHENbericht_SEPTEMBER_2014_%28in_Auszuegen%29.pdf
(9) http://quer-denken.tv/index.php/1000-bericht-quer-denken-kongress-am-samstag; Jonas Fedders, „Verquere Denker unter sich“, Jungle World Nr. 48, 27.11.2014, online unter http://jungle-world.com/artikel/2014/48/51006.html
(11) Video-Clip: Danke für das Monster“: http://www.diebandbreite.de/video-clip-danke-fuer-das-monster/
(14) «Оранжевые дети Третьего Рейха», фильм Михаила Леонтьева и Вероники Крашенинниковой, Первый канал, январь 2009: https://www.youtube.com/watch?v=LNlJkuc6kj8
(15) The Truthseeker E 40 (1.6.2014), „US plans 'first strike' on Russia“, http://rt.com/shows/the-truthseeker/162864-us-plans-strike-russia/ (aktuell dort nicht mehr abrufbar, siehe stattdessen etwa: http://www.youtube.com/watch?v=29tynAP5ElE); The Truthseeker E 41, „NATO's 'Gladio' army in Ukraine“, http://rt.com/shows/the-truthseeker/165940-truthseeker-nato-ukraine-nazi/ (bzw. siehe aktuell: http://www.youtube.com/watch?v=t_NfJ8Qxmzg); Eintrag „F. William Engdahl“ auf Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/F._William_Engdahl; zu Stephen Lendman existieren noch keine Einträge in online-Nachschlagewerken, so sei hier denn ersatzweise auf seine Eintragung als Autor bei „globalresearch“ – meist ein exzellenter Indikator für Querfrontiges und Verschwörungsideologisches – verwiesen: http://www.globalresearch.ca/author/stephen-lendman; Eintrag „Globalresearch.ca“ auf RationalWiki: http://rationalwiki.org/wiki/Globalresearch.ca;
Zu den neoeurasischen Verbindungen von „globalresearch“ siehe auch:“ Anton Shekhovtsov, „Pro-Russian network behind the anti-Ukrainian defamation campaign, 3.2.2014, http://anton-shekhovtsov.blogspot.com.tr/2014/02/pro-russian-network-behind-anti.html;
(16) „The 4th Media Blog“, Russian International Affairs Council, http://russiancouncil.ru/en/blogs/4thmedia/?do_4=profile;
(17) Sorcha Faal, „Ukrainian-Nazi “Rape Camp”: 286 Young Girls’ MUTILATED Bodies Found Buried“, The 4th Media, 3.11.2014, http://www.4thmedia.org/2014/11/mutilated-bodies-of-286-young-girls-found-buried-in-ukrainian-nazi-rape-camp/
(18) Peter Pomerantsev/ Michael Weiss, „The Menace of Unreality: How the Kremlin Weaponizes Information, Culture and Money. A Special Report presented by The Interpreter, a project of the Institute of Modern Russia“, 22.11.2014, http://www.interpretermag.com/wp-content/uploads/2014/11/The_Menace_of_Unreality_Final.pdf, hier S. 31
(19) Daniele Ganser, „“America is Addicted to Oil”: U.S. Secret Warfare and Dwindling Oil Reserves in the Context of Peak Oil and 9/11“, In: Eric Wilson (Hrsg.), „The Dual State. Parapolitics, Carl Schmitt and the National Security Complex“, Farnham/Burlington 2012, S. 83-99.
(20) Eintrag „Deep politics“ auf Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Deep_politics; Peter Dale Scott als Autor bei INVISSIN: http://www.invissin.ru/books/; Peter Dale Scott als Autor bei „globalresearch“: http://www.globalresearch.ca/author/peter-dale-scott
(21) Eric Wilson, „The Concept of the Parapolitical“, In: Eric Wilson (Hrsg.), „The Dual State. Parapolitics, Carl Schmitt and the National Security Complex“, Farnham/Burlington 2012, S. 1-28; hier: S. 4, S. 26)
(22) Guido Preparata, „Conjuring Hitler. How Britain and America made the Third Reich“, London 2005; deutschsprachige Ausgabe als: Guido Preparata, „Wer Hitler mächtig machte. Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten“, Basel 2009, Vorwort abrufbar unter http://www.guidopreparata.com/chpg/2CH-German-Preface.pdf, hier S. 21, S. 23
(23) Thomas Meyer, „Die Geschichte läßt sich auf Dauer nicht fälschen....“, Der Europäer Jg. 9, Nr. 5, März 2005, S. 16-19, online unter: http://www.danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Interviews/Zeitungsinterviews/pdf_05/Interview_Ganser_Europaeer_Geschichte_laesst_sich_auf_Dauer_Maerz_2005.pdf; „Über sich selbst hinauswachsen - Wege aus dem gewalterzeugenden Bewußtsein. Ein Interview mit Daniele Ganser über sein Buch NATO’s Secret Armies und dessen Implikationen”, Der Europäer, Jg. 9, Nr. 6, April 2005, S. 10-16, online unter: http://www.danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Interviews/Zeitungsinterviews/pdf_05/Ganser_Interview_Europaer_Wege_aus_dem_gewalterzeugenden_Be_06.April.05.pdf; „Geschichtsschreibung in den USA – 9/11. Ein Interview mit Dr. phil. Daniele Ganser über einen ungewöhnlichen Kurs mit den Geschichtsstudenten an der Universität Zürich”, Der Europäer, Jg. 9, Nr. 12, Oktober 2005, S.13-15; „USA, Europa und China – abhängig von Erdölimporten. Ein Interview mit Daniele Ganser vom 11. September 2012”, Der Europäer, Jg. 17, Nr. 1, November 2012, online unter: http://www.danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Interviews/Zeitungsinterviews/Der_Europaeer_-_Interview_mit%20D._Ganser_11.9.2011.pdf; ein weitere gemeinsamer Bezugspuntk von Daniele Ganser und Thomas Meyer ist das Schweizer Truther-Forum „911 untersuchen“ auf dem beide als Unterstützer von Forderungen nach einer neuen, „unabhängigen“ Untersuchung fingieren, siehe http://911untersuchen.ch/medien-kommunikation/thomas-meyer/ sowie http://911untersuchen.ch/wissenschaft/daniele-ganser/
(24) “Info-Schall” with Mike Ruppert and Daniele Ganser: “Fear is the Mind Killer”, 4.5.2011, online unter: http://www.larsschall.com/2011/05/04/info-schall-with-mike-ruppert-and-daniele-ganser-fear-is-the-mind-killer/; „Lars Schall: Interview. Business as usual behind the slaughter“, Asia Times, 30.6.2012 (mit Guido Preparata), online unter: http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/NF30Dj03.html; Bezugnahmen auf Daniele Ganser: http://www.larsschall.com/?s=daniele+ganser&x=0&y=0; Bezugnahmen auf Guido Preparata: http://www.larsschall.com/?s=guido+preparata&x=0&y=0; Überblicks-Informationen zu Lars Schall samt dessen Kontakten zu Jürgen Elsässer auf „inrur“ unter: http://inrur.info/wiki/Lars_Schall; Lars Schall beim rechtsesoterischen Schild-Verlag: http://www.larsschall.com/buchimpressum-3/
(25) Eintrag „Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_zur_F%C3%B6rderung_der_Psychologischen_Menschenkenntnis; Martin Dietzsch/Anton Maegerle, „Politisierende Psychosekten von Rechts“, Januar 1997, online unter: http://www.diss-duisburg.de/Internetbibliothek/Artikel/Politisierende_Psycho-Sekten.htm; Frank Nordhausen, „Warnung vor einer Psychosekte“, Die Zeit, 22.10.1993, online unter http://www.zeit.de/1993/43/warnung-vor-einer-psychosekte ;
Irma Kreiten, „Daniele Ganser und sein Umfeld II: ASPO Schweiz, VPM und We are change“, 22.8.2014, online unter: http://sochi2014-nachgefragt.blogspot.com.tr/2014/08/daniele-ganser-und-sein-umfeld-ii-aspo.html; Michael Liebig/ Claudio Celani, „Secret Warfare: From Operation Gladio to 9/11. An Interview with Dr. Daniele Ganser“, EIR Vol.32, Number 14, 8.4.2005, online unter: http://www.danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Interviews/Zeitungsinterviews/pdf_05/EIR_Interview_Gladio_and_911_08.04.05.pdf; Zu F. William Engdahl als (ehemaligem?) Anhänger der LaRouche-Bewegung siehe http://en.wikipedia.org/wiki/LaRouche_movement;
(26) Zur Zeitgeist-Bewegung samt einem kritischen Abgleich der Zeitgeist-Filme mit dem Gedankengut der „Protokolle der Weisen von Zion“ siehe: SU Editorial Team, „Zeitgeist exposed“, Socialist Unity, 21.3.2010, http://socialistunity.com/zeitgeist-exposed/; Zum Gründer von ASPO, Colin Campbell: http://en.wikipedia.org/wiki/Colin_Campbell_%28geologist%29;„Zeitgeist: Moving Forward“ in der IMDb mit Colin Campbell im Cast: http://www.imdb.com/title/tt1781069/fullcredits?ref_=tt_ov_st_sm; Eintrag „Michael C. Ruppert“ auf Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Ruppert
(28) Eintrag „Ivo Sasek“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Sasek; Eintrag „Anti-Zenzur-Koalition“ auf psiram: https://www.psiram.com/ge/index.php/Anti-Zensur-Koalition; Georg Otto Schmid, „Organische Christus-Generation“, Evangelische Informationsstelle „Kirchen – Sekten -Religionen“, 2002, http://www.relinfo.ch/obadja/kurz.html; zu den Schnittmengen Ivo Saseks mit anderen verschwörungsideologischen, antiukrainischen Netzwerken siehe: Stefan Winterbauer, „Wie der Ukraine-Konflikt Verschwörungstheorien anheizt“, Meedia, 3.3.2014, online unter: http://meedia.de/2014/03/03/klagemauer-tv-co-wie-der-ukraine-konflikt-verschwoerungstheoretiker-im-web-anheizt/; zu den behandelten Themenfeldern siehe auch die AZK-Webseite unter: http://www.anti-zensur.info/#
(29) Gieri Cavelty,“Wenn die «Anti-Genozid-Partei» Politik macht“, Tages-Anzeiger, 14.11.2008, online unter: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Wenn-die-AntiGenozidPartei-Politik-macht/story/10453297; siehe auch das Originalvideo „Das ultimative Ziel der globalen Elite“ unter http://www.youtube.com/watch?v=1bzRZzfKfZ0 sowie die Originalseite der Anti Genozid Bewegung unter http://www.agb-antigenozidbewegung.de/
(30) „Stimme und Gegenstimme“, Ausgabe 53/14, 25.10.2014, u.a. online einsehbar unter http://freeweb4all.net/samizdat/wp-content/uploads/sites/13/2014/10/2014_SG_53.pdf
(31) Eintrag „Kopp Verlag“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag; Eintrag „Kopp Verlag“ auf psiram: https://www.psiram.com/ge/index.php/Kopp_Verlag; https://www.facebook.com/rainer.rothfuss.9/posts/10204445684079047
(33) https://www.facebook.com/rainer.rothfuss.9/posts/118588464969944; diese Äußerungen war bereits vom blog „Weisheiten“ festgehalten und kritisch kommentiert worden, kudoz to: http://schabronath.eu/post/96779876799/rainer-rothfuss-hat-mal-wieder-zugeschlagen
(37) Impressum unter: https://www.facebook.com/clash2peace/info?tab=page_info; https://www.facebook.com/clash2peace/posts/1496448037286836; https://www.facebook.com/clash2peace/posts/1496459903952316 (Titel des verlinkten RT-Videos: „Red scare in vogue: 'Western media cozy with old Cold War narrative“, video u.a. hier: http://rt.com/news/200711-bad-russians-media-frenzy/).
(40) „Vom CSU-Kandidaten zum Piraten-Unterstützer“, T-online, 10.2.2012, http://www.t-online.de/regionales/id_53912580/rainer-rothfuss-vom-csu-kandidaten-zum-piraten-unterstuetzer.html
(42) http://www.youtube.com/watch?v=V4NsZ6xjfKk; Presseberichte hierzu: „Lichterkette für Asia Bibi“, 20.12.2013, http://sabatina-ev.de/lichterkette-fur-asia-bibi/ sowie PI-Stuttgart: „Video: 300 Teilnehmer bei Demonstration für Asia Bibi“, PI, 9.12.2013, http://www.pi-news.net/2013/12/video-300-teilnehmer-bei-demo-fuer-asia-bibi/ ; http://sabatina-ev.de/christenverfolgung/; Eintrag „Sabatina James“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sabatina_James
(43) http://www.pi-news.net/index.php?s=sabatina; Werbevideo für Sabatina von Xavier Naidoos Band „Söhne Mannheims“: https://de-de.facebook.com/video/video.php?v=163990503697540; Eintrag „Söhne Mannheims“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6hne_Mannheims; Eintrag „Xavier Naidoo“ auf psiram: https://www.psiram.com/ge/index.php/Xavier_Naidoo; Interview, aus dem eine Kooperation von Sabatina James mit Xavier Naidoo im Jahr 2004 hervorgeht: Roswitha Fitzinger: „Gefangen zwischen zwei Welten“, nachrichten.at, 11.9.2010, online unter: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Gefangen-zwischen-zwei-Welten;art4,459338
(45) Prof. Dr. Rainer Rothfuß, „Einschränkung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit“, Vortrag vom 13.10.2014, Eberhard Karls Universität Tübingen, http://www.youtube.com/watch?v=HM_DxF8QY4g, ab Minute 59' 40''
(46) Eintrag „Christian Solidarity International“ auf Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Solidarity_International#Criticisms; Mirko Plüss, „Konservativ-christliche Stiftung agiert von Winterthur aus“, Der Landbote, 31.7.2014, online unter:
(47) Willi Bock, „Auflagen für „Die Freiheit“.Stadt bremst Islam-Hasser“, Abendzeitung, 17.6.2013, online unter: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.auflagen-fuer-die-freiheit-stadt-bremst-islam-hasser.5ea95309-ec60-4fa8-9ccc-e3f61d91bb7a.html; Wiebalcks Protestschreiben: „Christian Solidarity International – Deutschland zur Knebelung der FREIHEIT in München“, PI, 20.6.2013, http://www.pi-news.net/2013/06/christian-solidarity-international-deutschland-zur-knebelung-der-freiheit-in-munchen/; Eintrag „Politically Incorrect“ auf Wikipedia:
(48) Siehe sein Facebook-Profil mit einem „Like“ für Pegida: https://www.facebook.com/gunnar.wiebalck.7/likes?pnref=lhc
(49) Vortrag von Rothfuß (13.10.2014) ab 1h 03' 45'', http://www.youtube.com/watch?v=HM_DxF8QY4g; Valentin Königbauer: „Islamische Welt. Völkermord an Christen“, o.D., http://www.csi-de.de/voelkermord_an_christen_in_.php; Adrian Hartmann, „Naher Osten. RUSSLAND Fürsprecher verfolgter Christen“, 2.9.2014, http://www.csi-de.de/russland_als_fuersprecher.php?sId=01418586900&sucHL=russland
(50) Eintrag „Egon Flaig“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Flaig; Egon Flaig, „Historikerstreit. Die Habermas-Methode“, FAZ, 17.7.2011, online unter
(51) "Für moralischen Terror gibt es keine mildernden Umstände" - Prof. Flaig im Interview, Endstation Rechts, 4.1.2008, archiviert als: https://web.archive.org/web/20080619134141/http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1014&Itemid=241
(52) Ulrike Schmieder: „E. Flaig. Weltgeschichte der Sklaverei“ (Rezension), 25.6.2010, http://www.hsozkult.de/hfn/publicationreview/id/rezbuecher-13181
(53) Eintrag „Egon Flaig“ auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Flaig
(54) Andreas Hasenclever/ Jan Sändig (Hrsg.), „Radikalisierung und Terrorismus im Westen“, Der Bürger im Staat, 2011, Heft 4, online unter: http://www.buergerimstaat.de/4_11/terrorismus.pdf
(55) Fabian Ziehe, „Tübinger Terrorismus-Konferenz. Islamisten sehen sich als Fremde und Verfolgte“, Schwäbisches Tagblatt, 11.9.2010, online unter: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Islamisten-sehen-sich-als-Fremde-und-Verfolgte-_arid,111567.html
(56) Prof. Dr. Rainer Rothfuß: „Einschränkung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit“, Vortrag vom 13.10.2014, Eberhard Karls Universität Tübingen, http://www.youtube.com/watch?v=HM_DxF8QY4g, ab 12' 51''.


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Kommentare:

  1. Sehr geehrte Frau Kreiten,

    Ihr Artikel zeigt, das Sie sich mit der beschriebenen Materie über das erträgliche Maß hinaus beschäftigt haben (zumindest mein Maß). Diesen Umstand möchte ich nutzen und über die Kommentarfunktion zum Artikel von Ihrem Wissen partizipieren. :) Es sind im wesentlichen 2 Fragenkomplexe, die mich nach dem Lesen Ihres Artikels umtreiben.

    Frage 1: In welchem Land haben die USA mehr Truppen-, NGO- und Nachrichtendienst- Stützpunkte als in Deutschland?
    Von der offensichtlichen Antwort abzuleiten, die USA halten Deutschland besetzt, ist hoffentlich falsch. Aber es bleibt nach dem NSA-Skandal die Frage, ob die USA in einem Land - in das sie soviel investiert haben und investieren - auf indirekte Einflussname auf Politik und Medien verzichten können und was in dieser Grauzone der Abhängigkeiten von staatlicher Souveränität noch übrig bleibt?

    Frage 2: Sie kritisieren am Ende Ihres Artikels einseitige Medien wie KOPP online, Politically Incorrect und Russia Today als Quellen zu respektieren. Ich kann diese Aussage weder belegen noch ablehnen, da ich die genannten Medien ignorieren. Was mich allerdings zunehmen stört, ist die Vernetzung der Redakteure der Leitmedien in Deutschland in politischen Organisationen wie der Atlantik Brücke. Dies soll nicht als Kritik an der (exemplarisch) genannten überparteilichen NGO verstanden werden, sondern als Kritik an die Unabhängigkeit von Spiegel, Welt, Zeit, ZDF Heute usw. gerichtet sein. Meine Frage lautet, wo informiere ich mich bzw. Sie sich unabhängig? Ich finde schlicht und ergreifend kein Medium, auf das ich mich verlassen möchte.

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  2. Ihren Beitrag habe ich mit Gewinn gelesen. Mir ist wichtig, die Grenzen erhaltener Informationen zu erkunden und damit ihre Belastbarkeit und Verläßlichkeit. Dazu hilft mir Ihre Sicht der Dinge.
    Ich würde es jedoch noch mehr begrüßen, wenn Sie sich inhaltlich an den Themen beteiligen würden. Offensichtlich haben auch Sie eine große Expertise bezüglich der Geschichte des 20ten Jahrhunderts, die Sie in die Diskussion einbringen könnten.
    Vor allem, wenn Sie im aktuellen Fall Herrn Ganser und seine Zuhörer auf Fehler und Unstimmigkeiten hinweisen können, empfinde ich dies als Bereicherung.

    Ich würde es ebenfalls angenehm empfinden, weniger Zeilen auf die Bemühung zu verwenden, das Ansehen eines Kollegen in den Schmutz zu ziehen. Es fällt leider immer auf den Autor selbst zurück.
    Das Feld der Auseinandersetzung liegt auch für Sie eher im der inhaltlichen, fachlichen und wissenschaftlichen Bereich. Hier könnte Ihre Gegendarstellung oder Ergänzungen mit Sicherheit auf fruchtbareren Boden fallen.

    Was den Wert Ihres großen Wissens leider mindert ist, daß Sie etwas Schwierigkeiten damit haben, daß in der Wissenschaft oft Standpunkte nebeneinander stehenbleiben müssen, ohne daß einer (in diesem Falle Ihrer) zum Standpunkt der letzten Wahrheit geadelt werden kann und darf. Das betrifft - das geht aus der Fülle der von Ihnen genannten Informationen und Quellen hervor - vor allem das plurale Informationsangebot des Internets. Sie haben offensichtlich Schwierigkeiten, sich in der unübersichtlichen Vielfalt des Internets mit dem notwendigen Respekt und mit der angesichts der Informationsflut notwendigen Gleichgültigkeit gegenüber spekulativen Inhalten zu bewegen. Es ist das Charakteristikum des Mediums und wird es bleiben, daß diese Inhalte nebeneinander stehen bleiben werden.

    Erstaunt hat mich, was ich gerne an einem herausgegriffenen Beispiel deutlich machen möchte, daß Sie grundlegende, unabwendbar wissenschaftlich notwendige Vorgehensweisen und Methoden nicht anwenden können oder wollen: Daß Sie offensichtlich entsetzt sind, wenn man meint, "es sei „besser, auch der NATO/Obama nicht alles ungeprüft abzukaufen“.
    Ich bin sehr wohl der Meinung, daß dies allen Quellen gegenüber die einzig richtige Einstellung ist.

    Zuletzt muß ich darauf hinweisen, daß Ihr Beitrag geradezu als Paradebeispiel herhalten kann, was Feindbilder in den Köpfen anrichten. Ich ich fände es interessant, ob Sie in der Lage sind, das Thema der Vorlesung von Herrn Ganser auf sich selbst anzuwenden und Ihre eigene Einstellung damit zu reflektieren.

    Damit hätten Sie sich in meinen Augen die höchsten intellektuellen Meriten verdient. Unnötig, darauf hinzuweisen, daß Sie auch danach immer noch anderer Meinung als Herr Ganser sein dürfen und sein sollen.



    Mit freundlichen Grüßen

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    1. "Erstaunt hat mich, was ich gerne an einem herausgegriffenen Beispiel deutlich machen möchte, daß Sie grundlegende, unabwendbar wissenschaftlich notwendige Vorgehensweisen und Methoden nicht anwenden können oder wollen: Daß Sie offensichtlich entsetzt sind, wenn man meint, "es sei „besser, auch der NATO/Obama nicht alles ungeprüft abzukaufen“.Ich bin sehr wohl der Meinung, daß dies allen Quellen gegenüber die einzig richtige Einstellung ist."
      Mein lieber Herr oder meine liebe Dame: sparen Sie sich doch demnächst die Herumdruckserei und Ihre aufgesetzte, ironisch gewendete Höflichkeit, die über den pöbelhaften Inhalt Ihres Kommentars nicht hinwegzutäuschen vermag und dies wohl auch nicht soll. Ich bin ein Freund offener Worte. Sie haben meinen Text ganz offensichtlich nicht mit Gewinn gelesen. Sie arbeiten hier nicht mit inhaltlicher Kritik, sondern
      a) mit auf einem festen Freund-Feind-Schema basierenden Mutmaßungen und Unsterstellungen, denn meine oder anderer Leute Haltung zu westlicher Politik war hier gar nicht Thema gewesen. Meine persönliche Haltung in dieser Frage ist Ihnen offensichtlich unbekannt samt der Tatsache, daß ich schwerpunktmäßig zu den Wurzeln totalitärer/genozidaler/faschistischer Traditionen im 19. Jahrhundert arbeite und in diesem Zusammenhang die Einteilung in West und Ost, wie Sie Sie vornehmen, ohnehin keinen Sinn macht. Rußland tritt in meinem Forschungskontext aufgrund seiner Orientierung an den übrigen europäischen Großmächten im 19. Jahrundert seinen nichtrussischen Peripherien gegenüber als westliche Kolonialmacht auf. Wenn Sie so wollen, bildet Rußland hier Teil Ihres "Westens" - wenn man denn schon meint, politische Akteure auf derart pauschalisierende essentialisierende Weise benennen zu müssen. Außerdem haben Sie das Rothfuss-Zitat aus dem Kontext gerissen, es ging hier ebenfalls nicht generell um Haltungen zur Politik der NATO und/oder der der USA, sondern um das Argumentieren mittels Kopp-Verlag und zwar im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien um MH 17.
      b) mit einer diffamatorischen ad hominem-Argumentation, denn Sie tun genau das, was Sie mir hier ohne jegliche Untermauerung vorwerfen: Sie schneiden Ihre Replik auf meine Person zu und behaupten ohne jegliche Belege und Anhaltspunkte, mir ginge es auf individueller Ebene um Rufschädigung einzelner Personen. Sie sprechen mir von vornherein ab, daß es mir um das gehen könnte, was ich benannt habe: um ein warnendes Aufzeigen problematischer politischer Tendenzen sowie damit einhergehend wissenschaftlicher Fehlentwicklungen. Darüber, daß ich mit meiner Kritik an zunehmend antisemitischen, verschwörungsideologischen, geschichtsrevisionistischen und sonstigen ressentimentgestützten Deutungsweisen nicht alleine bin und das Aufzeigen und Kritisieren entsprechender Tendenzen als solches doch legitim sein sollte, gehen sie stillschweigend hinweg. Da Sie die aufgezeigten antisemitischen, islamophoben und rechtsextremen Anbindungen hier keines Wortes würdigen, ergibt sich – sicher nicht nur mir – der Eindruck, daß Ihnen demokratische Werte und Respekt vor den Rechten und der Würde Ihrer Mitmenschen nachrangig sind, daß Ihnen das "Ansehen" Ihrer Helden und Säulenheiligen ganz unabhängig von deren Taten und Worten weit vor dem anderer Menschen kommt. Warum ignorieren Sie die Art und Weise, wie Querfront-Netzwerke hier gruppenbezogenen Menschenhaß erzeugen, weitertragen und verstärken helfen? Geht es Ihnen nur um das „Eigene“ oder haben Sie doch irgendwo ein übergeordnetes Verständnis für demokratische, rechtsstaatliche und humanistische Werte?

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    2. c) mit einer Ganser-ähnlichen Imitation eines wissenschaftlichen Diskurses, die jedoch bei oberflächlichen Analogien stehenbleibt. Wo ist denn nun das von Ihnen angekündigte beispielhafte Aufzeigen meiner vermeintlichen methodischen Fehler und Schwächen? Sie sollten hierfür zuallererst auch unterscheiden lernen zwischen Form und Inhalt/Objekt/Zielrichtung, dem "was" und dem "wie". Gansers vermeintliche NATO-Kritik ist nicht deswegen zu bemängeln, weil das Objekt seiner Kritik die NATO ist und diese generell nicht kritisiert werden dürfte, sondern weil das "wie" nicht stimmt, er u.a. den Ansprüchen der Belegbarkeit, der Offenlegung der Beweisführung und deren Nachvollziehbarkeit nicht gerecht wird, er vielmehr dumpfer politischer Propaganda den Anschein von „Wissenschaftlichkeit“ verleiht. Konkret in Bezug auf "Feindbilder": Wo würde Daniele Ganser Bezug nehmen auf wissenschaftliche Arbeiten zu Feindbildproduktion und zum Wirken von Feindbildern?
      Ferner scheinen Sie offensichtlich nicht in der Lage oder nicht willens zu sein, hier in meinem blog auch nur um wenige Einträge zurückzublättern oder den in obigem Text mitgelieferten Links und Quellen nachzugehen. Ich habe mir sehr wohl die Mühe gemacht, mir Daniele Gansers Texte und Vorträge anzusehen und sowohl anhand von Details als auch auf das Gesamtbild bezogen aufzuzeigen, wo hier jeweils wissenschaftliche Arbeitsweisen und Prinzipien nicht eingehalten werden. Also bitte: wer verkündet, meine Kritik an Daniele Ganser seie unfair, sollte diese doch zumindest auch gelesen haben. Denn auch dies gehört zu den Grundvoraussetzungen sachlicher Auseinandersetzungen: daß man sich zuerst kundig macht und dann bewertet, nicht umgekehrt. Hätten Sie meine weiteren Texte zu Daniele Ganser und seinen Netzwerken (schließlich geht es hier ja nicht um seine Person als solche!) gelesen und meine Argumentationen mit wachem Verstand nachvollzogen, dann wüßten Sie, daß ich zwischen zulässiger und begrüßenswerter Meinungsvielfalt im Sinne unterschiedlicher wissenschaftlicher Positionen einerseits und andererseits dem Einhalten/Nichteinhalten wissenschaftlicher Arbeitsweisen samt dem Einfließen-Lassen von Haßpropaganda sehr wohl unterscheide. Sie sollten dies in Folge ebenfalls tun, sprich, mir nicht einen mangelnden Sinn für wissenschaftliche Vielfalt unterstellen. Meinungs- und Forschungsfreiheit - im übrigen auch die meine (!) - ist grundgesetzlich garantiert und endet lediglich da, wo die Grundrechte Dritter betroffen sind. Im Falle Daniele Gansers und seiner Kooperationspartner also beispielsweise da, wo unter dem Deckmantel von wissenschaftlicher Forschung gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verbreitet wird.
      Letztendlich gibt es viele sinnvolle Weisen und Wege, um westliche Politik, geheimdienstliche Praktiken, den Umgang der Alliierten mit Altnazis, Militarisierung, Rohstoffabhängigkeit und andere unschöne Erscheinungen unserer modernen Welt zu kritisieren oder sogar auf wissenschaftliche Weise aufzuarbeiten - Gansers Ansatz gehört leider nicht dazu. Weder werden hier wissenschaftliche Standards eingehalten noch wird für diejenigen politischen Werte (Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit...) eingetreten, die im Munde geführt werden. Falls Ihnen tatsächlich an den genannten Themen liegt und Sie weiterführende Lektürehinweise benötigen, können Sie sich - mit Ausnahme der Rohstoffgeschichte, denn dies ist nun wirklich nicht mein Arbeitsgebiet - gerne noch mal bei mir melden.
      Als anfänglichen Lesetipp empfehle ich Ihnen Martin A. Lee's "The Beast Reawakens" - auch hier geht es um Stay Behind-Netzwerke und die Kooptierung alter Nazi-Strukturen, allerdings nicht auf eine derart einseitige und regressiv-reduktionistische Weise wie die Gansers: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Beast_Reawakens

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  3. P.S.: Sollten Sie tatsächlich Interesse an einer Auseinandersetzung auf wissenschaftlichem Niveau haben (dies wäre aktuell gar nicht mein Anspruch gewesen, hier hätte ich es für völlig ausreichend gehalten, wenn Argumentationen und politische Standpunkte - etwa im journalistischen Sinne - belegt und logisch nachvollziehbar gewesen wären), dann würde es sich doch empfehlen, sich nicht hinter einem Pseudonym bzw. anonymen Kommentar zu verstecken, sondern Ihren Namen anzugeben und damit auch etwaig vorhandene fachliche Kompetenzen offenzulegen.

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  4. Vorläufiger Hinweis: Anonyme Pöbeleien und Beleidungen sowie Kommentare von Ganser- und Rothfuß-Fans, die lediglich mit mir unterstellten Absichten und mutmaßlichen Gesinnungen argumentieren, werde ich hier nicht mehr freischalten. Ich erwarte von Diskutanten und Kommentatoren, daß sie grundlegende Regeln einer sachbezogenen Argumentation beherrschen und kann leider nicht mehr im Einzelfall aufzeigen, wo und wie logisch falsche Schlüsse gezogen und Fehlbehauptungen aufgestellt oder Verdrehungen getätigt werden. Ferner möchte ich, insbesondere für die, die mir nach ganserscher "fehlendes Verständnis für Meinungsvielfalt" vorhalten, auf das Thema meines blogs und damit mein Anliegen hinweisen: es geht hier um die Rechte der Tscherkessen und die Aufarbeitung eines kolonialen Völkermordes, deren Behinderung durch autoritäre prorussische Kräfte und im weiteren Sinne um die unvollständige Dekolonialisierung des postsowjetischen Raumes mit Betonung auf den Rechten nichtrussischer muslimischer Minderheiten. Leider scheinen etliche der sogenannten "Friedensfreunde" in Gansers Troß in einem Grade dialogunfähig zu sein - und Dialog ist leider nun mal eine Grundvoraussetzung für einen geregelten, zivilen Austausch - daß sie nicht erkennen, daß andere Menschen anders gelagerte Anliegen haben als sie selbst, sich nicht die ganze Welt um gansersche Themen und Perspektiven dreht und auch nicht imstande scheinen, konträre Interessen überhaupt als solche wahrzunehmen und als möglicherweise legitim anzuerkennen. Zu meinem Thematisieren und Kritisieren neurechter Zusammenhänge sei hier folgendes gesagt: Meinungsfreiheit im demokratischen Sinne beinhaltet eine Achtung der Meinungsfreiheit und der Rechtsgüter Dritter, insbesondere auch der von Minderheiten, und schließt die Statthaftigkeit von Kritik an totalitären, menschenverachtenden Zusammenhängen mit ein. Letzteres drückt nicht ein fehlendes Verständnis für Pluralismus und Meinungsfreiheit aus, sondern eine Verteidigung gegenüber Kreisen, die demokratische Werte nicht respektieren. Holocaustrelativierung oder -leugnung, Stimmungsmache für totalitäre Bewegungen (ob nun Links- oder Rechtsextremismus oder die Querfront-Variante) und verwandte Phänomene dürfen kritisiert werden, ohne daß dies einer Verletzung freiheitlich-demokratischer Werte gleichkäme.

    Offenbar wird hier eine Netiquette dann wohl doch unerläßlich und ich werde diese bei Gelegenheit nachreichen. Hier eingegangene, weitgehend inhaltsleere Kommentare, die im wesentlichen aus ad-personam-Argumenten und Beleidigungen bestehen, werde ich archivieren und gegebenenfalls auf einer Trolllkommentar-Seite freischalten, damit man sie einerseits nachlesen kann, sie andererseits aber eine sinnvolle inhaltliche Auseinandersetzung nicht blockieren. Die Funktion des anonymen Kommentierens ist in erster Linie für diejenigen gedacht, die von den auf meinem blog thematisierten Strukturen der Vertuschung und des Verschweigens betroffen und von den entsprechenden Ausschlußmechanismen tangiert sind.

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  5. Interessant ist Ihr Einstieg, in der Sie schreiben, dass Daniele Ganser in der Schweiz als Verschwörungstheoretiker gesehen werde und als Beweis anführen: "Die ETH Zürich, an der Daniele Ganser tätig war, hat sich bereits im Jahr 2006 von ihrem Mitarbeiter distanziert". Schade, dass Sie nicht den Hintergrund erklären. Wissenschaftlich hat Ganser nur behauptet, dass es drei Theorien zu 9/11 gäbe. Und letztliche ist auch die offizielle Bush-Cheney-Darstellung eine Verschwörungstheorie (ähnlich die Argumentation auch von Prof. David Ray Griffin, der die Bush-Erzählung selbst als "outrageous conspiracy theory" bezeichnete), zumal es den Freien Fall von Gebäude 7 gibt, wobei Ganser zwei ETH-Professoren als Ingenieure zitiert, die eindeutig eine Sprengung als Ursache sehen (80 Stahlsäulen können nicht aufgrund eines Brandes gleichzeitig wegsacken, so dass symmetrisch ein Haus mit 47 Stockwerken symmetrisch in die Beschleunigung des Freien Falls übergeht - dieser Freie Fall wurde von der Regierungsbehörde NIST zugegeben). Desweiteren gibt es so viele ungeklärte Fragen zu 9/11 wie die Knochenfragmente, der geschmolzene Stahl etc. Hier hatte die US-Botschaft interveniert und protestiert. Ganser verlor seine Stelle, weil er kritische Fragen stellte. Die Physik ist nun einmal eindeutig. Mehr als 2350 Architekt/inn/en und INgenieure, 400 mit Doktortiteln, fordern eine Neuuntersuchung, weil auch der Einsturz der TwinTowers gegen die Fundamentalphysik verstösst (vgl. www.ae911truth.ch). Da können Sie ansetzen. Warum verliert jemand an der ETH seine Stelle, wenn er etwas in Frage stellt, was jeder Mensch sehen kann? Wer mit wem wann mal geredet hat, interessiert doch keinen. Back to the facts. Physik lügt nicht. 9+11 sind nicht 19.

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  6. Danke, Irma Kreiten. Für Ihre Mühen und dafür, dass Sie Ihre Fähigkeiten im Sinne der Menschlichkeit einsetzen.
    W.Hetkamp

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